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Thomas Seerig: Obdachlos in Berlin

Thomas Seerig (Foto: Michael Königs)

Thomas Seerig: Obdachlos in Berlin

In unserer Serie Obdachlos in Berlin 

(Hier der Link dazu: https://www.stimme-der-hauptstadt.berlin/obdachlos-in-berlin/)

kommen jetzt politisch Verantwortliche zu Wort, die ihre Ideen und Forderungen mitteilen, wie obdachlosen Mitbürgern geholfen werden kann. Wie kommen Obdachlose an eine eigene Wohnung, selbst wenn es nur das möblierte Zimmerchen ist? Wie stellt man regelmäßige Duschmöglichkeiten, ärztliche und zahnärztliche Versorgung, warme Mahlzeiten, Zugang zum Internet, Haareschneiden, Wäschewaschen u. v. a. für die auf der Straße lebenden Menschen sicher? Wir geben ungekürzt die Lösungsvorschläge unserer Gesprächspartner wieder.

Wohnungsloser Mitbürger. (Foto: Frank Pfuhl)

Wir beginnen unsere Serie mit dem FDP-Politiker Thomas Seerig. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist Thomas Seerig zu Hause. Er gehörte sowohl von 1990 bis 1995 als auch von 2016 bis Herbst 2021 dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Der Liberale ist Vorsitzender des Fachausschusses Soziales & Familie der Berliner FDP. Zudem ist er Vorsitzender der FDP Steglitz.

Thomas Serig teilte mit: „Der Senat will bis 2030 in Berlin die Obdachlosigkeit abschaffen. Ich fürchte, dass er dieses Ziel nicht erreichen wird.

Das sinnvolle Projekt Housing First wird dazu nicht reichen und mit neuen Angeboten der Hitzehilfe geht man das Problem auch nicht an.

Es braucht Hilfe in der Prävention, also mehr Neubau von Wohnungen, Vermeidung von Räumungen und eine bessere Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, um Armut im Vorfeld zu verhindern“.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei Herrn Thomas Seerig für seine Ausführungen.

Text: Volker Neef

Fotos: Michael Königs; Frank Pfuhl

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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