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Tag der Büroimmobilie  

Foto: Volker Neef

Tag der Büroimmobilie  

Der ZIA ist der „Zentrale Immobilienausschuss e. V.“ Er ist am Leipziger Platz in Berlin-Mitte beheimatet. Man gründete ihn 2006 in Berlin mit 14 beteiligten Unternehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es kaum eine Interessenvertretung für kapitalmarktorientierte Immobilienunternehmen. Insbesondere Gewerbeimmobilienunternehmen wurden nicht ausreichend vertreten. Heute zählen zum ZIA über 330 Mitglieder, darunter 28 Verbände. Der ZIA spricht für 37.000 Unternehmen der Branche. In allen Assetklassen sind sie aktiv. Der größte Anteil ist mit je 19 Prozent in den Sektoren Büro und Handel zu Hause. Es folgt mit 18 Prozent der Sektor Wohnen, gefolgt von der Logistik mit 13 Prozent. 12 Prozent entfallen auf die Sparte Hotels, 8 Prozent auf den Immobilienbereich im Sektor Gesundheit; 7 Prozent in der Industrie und 4 Prozent für Sonstiges. Der frühere Parlamentarische Staatssekretär und ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke ist der ZIA-Hauptgeschäftsführer. Rund 40 Mitarbeiter sind in der Geschäftsstelle des ZIA tätig. Am 11. November fand in Berlin-Mitte der „Tag der Büroimmobilie“ statt. Was kaum bekannt ist: Von den fast 15 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten mehr als ein Drittel im Büro. Das Büro ist mehr als ein Arbeitsplatz! Dr. Andreas Mattner ist seit 2009 Präsident des ZIA. Er wies in seiner Begrüßungsrede am 11. November u. a. daraufhin: „Wir müssen klarmachen, Büroimmobilien sind ein wichtiges Element der Wertschöpfung“. Klare Worte kamen von ihm, an Zeitgenossen gerichtet, die von „einem Tod des Büros reden-was habe ich da alles schon gehört? So beispielsweise: „Die Party ist gefeiert!“ Dem entgegne ich: „Nein, die Party wird weitergehen. Büronutzer wird es auch in Zukunft noch geben. Natürlich muss man Büroräume flexibel gestalten und immer der Zeit anpassen. Das ist ja nicht nur bei Büroimmobilien so. Wohnungen, Schulen beispielsweise sehen heute auch anders aus als um 1960“. Am „Tag der Büroimmobilie“ erfolgte auch die Verleihung des ZIA-Office-Awards, inklusive des Publikumspreises. Die Politik nahm auch Anteil an dieser Veranstaltung, die rund 200 Gäste begrüßen konnte. Senator Andreas Dressel (SPD), Präses der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, kam per Liveschaltung zu Wort. In Berlin-Mitte traf man vor Ort die Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann (SPD), Kai Whittaker (CDU) und Carl-Julius Cronenberg (FDP) an. Sie kamen in dem Panel „Deutschland nach der Wahl – wie will die Politik die Arbeitswelt verändern?“ zu Wort. Der Besuch der drei Volksvertreter und die Rede des Hamburger Finanzsenators vor den Gästen der ZIA belegen, welch hohen Stellenwert die Politik den ZIA-Mitgliedern zumisst.

(Stimme der Hauptstadt Text/Foto: Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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