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Verein für die Geschichte Berlins e.V. lobt Wissenschaftspreis aus 

(Foto: Mathias C. Tank)

Verein für die Geschichte Berlins e.V. lobt Wissenschaftspreis aus 

Man gründete 1865  den „Verein für die Geschichte Berlins e.V.“ (VfdGB). In Berlin-Mitte in der Breiten Straße 36 ist der VfdGB angesiedelt. 

Mathias C. Tank ist dort ehrenamtlich als Pressesprecher im Einsatz. Wir sprachen mit ihm.

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Was können Sie Neues berichten?

Mathias C. Tank: „Gerne möchte ich Ihre werten Leserinnen und Leser darüber informieren,  dass in diesem Jahr der – inzwischen etablierte – fünfte Wissenschaftspreis ausgelobt wird. Er ist wiederum mit maximal 4.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022“.

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Wer kann geehrt werden und was gilt es, zu beachten?

Mathias C. Tank: „Mit dem Wissenschaftspreis werden von Einzelnen oder in Gemeinschaft verfasste oder geplante Forschungsarbeiten oder Projekte jüngerer Wissenschaftler zur Berliner Geschichte ausgezeichnet – insbesondere aus den Bereichen Sozial- und Gesellschaftsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technikgeschichte. Besonders willkommen sind solche Projekte, in denen die europäischen und globalen Aspekte der Geschichte Berlins berücksichtigt und vermittelt werden. 

Gefördert werden können Publikationsvorhaben, aber auch Ausstellungen, Oral-History-Projekte, Projekte aus dem Bereich der Digital Humanities, die Entwicklung digitaler Anwendungen oder andere medial innovative Vorhaben mit historischem Inhalt. Es bestehen keine Vorgaben hinsichtlich des Formats der geplanten Vorhaben. Das Förderprogramm des VfdGB hat auch zum Ziel, außergewöhnliches Engagement für die historische Forschung und forschungsnahe studentische Initiativen oder deren Verbreitung zu unterstützen. 

Kriterium für die Vergabe des Wissenschaftspreises ist eine hohe wissenschaftliche Qualität. Nur unpublizierte Werke können berücksichtigt werden. Die Arbeiten dürfen noch nicht in einem vergleichbaren Wettbewerb ausgezeichnet worden sein.

Die Preisvergabe erfolgt durch den Vorstand des VfdGB auf Grundlage der Empfehlung einer Jury – unter Ausschluss des Rechtsweges. 

Der Bewerbung sind beizufügen: 

· Name und Anschrift, Email-Adresse.

· Manuskript oder eine ca. zweiseitige Projekt-Skizze, aus der neben dem Thema und den Zielen auch kurze Angaben zur Durchführung hervorgehen. 

· Kurzer Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang bzw. Informationen über die Projektgruppe. 

· Bei eingereichten Studienabschlussarbeiten die Gutachten, bei anderen Projekten ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin / eines Hochschullehrers. Bewerbungsschluss ist 31. August 2022.

Für Fragen und die Zusendung Ihrer Bewerbung inkl. Unterlagen nutzen Sie bitte ausschließlich die Email-Adresse: wissenschaftspreis(at)diegeschichteberlins.de“.

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Vielen Dank für das Gespräch.

(Text: Volker Neef/Foto: Mathias C. Tank)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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