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Intendant Günter Rüdiger: Doppelrolle der besonderen Art

Günter Rüdiger (Foto: Rabab Nassabaih)

Intendant Günter Rüdiger: Doppelrolle der besonderen Art

Der Intendant und Künstlerische Leiter des Zimmertheaters in Berlin-Steglitz ist Günter Rüdiger.

Dort tritt der ausgebildete Schauspieler und Sänger auch regelmäßig auf.

Am 28. Mai geht Günter Rüdiger halbtags fremd, sozusagen. Im kürzlich eröffneten Theater Berliner Schnauze in der Karl-Marx-Allee 133 in 10243 Berlin-Friedrichshain steht Günter Rüdiger um 16 Uhr auf der Bühne. Er ist verantwortlich für den KURT  TUCHOLSKY-Nachmittag. Man geht der Frage nach: „Wo kommen die Löcher im Käse her?“ Im Jahre 1985 eröffnete Günter Rüdiger mit diesem Tucholsky-Programm die Bundesgartenschau
im heutigen Britzer Garten in Berlin-Britz. Nun präsentiert er die Neufassung mit interessanten biografischen Informationen, u. a. über die vielen Frauen und Pseudonyme des bedeutendsten Satirikers der Weimarer Republik. 1928 kam der Text über die Löcher im Käse heraus. An der ungeklärten Frage über die Herkunft der Löcher im Käse kommt es zu Diskussionen, ja sogar Streit bei einer Zusammenkunft wohlhabender Bürger.

(Foto: XAMAX)

Nach seinem Auftritt im Friedrichshain muss sich Günter Rüdiger beeilen und zu seinem Theater nach Steglitz fahren! Im Zimmertheater in der Bornstraße 17 in Berlin-Steglitz tritt ebenfalls am 28. Mai, um 20 Uhr, sein Kollege Joachim Gies auf. Das Motto in Steglitz lautet: „Ein Schamane des Saxophons – Belausche die Sinne“. Saxophone und Klangkörper stehen im Mittelpunkt des neuen Soloprogramms von Joachim Gies. Der Künstler nimmt die Eindrücke einer Reise nach Island mit auf. Wie schon frühere Konzertreisen nach Sibirien und in die Mongolei führt die Weite und Ruhe der unberührten Landschaften zur Konzentration auf den Ursprung der Klänge. Joachim Gies nimmt als Schamane die Zuhörer mit auf eine Suche nach zarten, unverbrauchten Klängen und der Harmonie des inneren Schwingens. 

Im Pressegespräch erklärte der Intendant und Künstlerische Leiter Günter Rüdiger: „Natürlich freue ich mich auf meine Premiere im Theater Berliner Schnauze. Es ist auch eine große Ehre, im neueröffneten Theater im Friedrichshain mit meinem Tucholsky-Programm am Nachmittag auf der Bühne stehen zu dürfen. Am Abend möchte ich selbstverständlich mein Publikum und den Kollegen Joachim Gies persönlich im Zimmertheater in Steglitz begrüßen. Der 28. Mai ist also sozusagen eine Doppelrolle der ganz besonderen Art und darauf freue ich mich sehr!“

(Text: Volker Neef/Fotos: Rabab Nassabaih; XAMAX)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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