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Schleswig-Holstein weiterhin drittgrößter Seehafenstandort Deutschlands

Gero Storjohann (Foto:Frank Pfuhl)

Schleswig-Holstein weiterhin drittgrößter Seehafenstandort Deutschlands

Gero Storjohann, MdB: Ukraine-Krise zeigt, wie wichtig die Wasserwege sind

Das Bundesland Schleswig-Holstein ist weiterhin drittgrößter Seehafenstandort Deutschlands. Im letzten Jahr gab es ein großes Wachstum bei den Umschlags- und Passagierzahlen. 

Am 17. März war in der Landesvertretung von Schleswig-Holstein in Berlin-Mitte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) auf Einladung des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) zu Gast. 

Dr. Bernd Buchholz (Foto: Volker Neef)

Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des GvSH, konnte für das Jahr 2021 positive Zahlen den anwesenden Medienvertretern vermelden. Der Umschlag von Waren und Gütern ist im vergangenen Jahr um fast 5 Prozent gestiegen und lag bei insgesamt 52,6 Millionen Tonnen Ladung. Damit liegen die Schleswig-Holsteinischen Häfen auf nahezu gleichem Niveau wie vor Corona und sind nach den Stadtstaaten Hamburg und Bremen weiterhin drittgrößter Seehafenstandort Deutschlands, bzw. der größte Seehafenstandort unter den Flächenbundesländern. 

Frank Schnabel sagte: „Schleswig-Holstein ist das einzige Bundesland mit Zugang zu zwei Meeren. Unsere vielfältige Hafenlandschaft ist unter anderem von Fähr- und RoRo-, Industrie-, Stück- und Massengut-, Kreuzfahrt-, Fischerei-, Insel- und Kanalhäfen geprägt. Daraus resultiert eine große Vielseitigkeit der Umschlagsgüter, sodass die Häfen eine bedeutende Handels-, Transport- und Dienstleistungsfunktion für Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa wahrnehmen“. 

Minister Bernd Buchholz betonte: „Die Schleswig-Holsteinischen Häfen sind signifikante Knotenpunkte des internationalen Handels und des Personenverkehrs. Die systemrelevante Bedeutung der Häfen wurde auch besonders während der Corona-Pandemie deutlich, als die Häfen unter schwierigsten Bedingungen die Versorgungssicherheit der Menschen und Betriebe sicherstellen mussten. Dies wurde mit Bravour gemeistert. Umso erfreulicher ist es, zu sehen, dass die Schleswig-Holsteinischen Häfen nun gestärkt und mit großen Zuwächsen aus der Krise gekommen sind!“.

Im Deutschen Bundestag sprach unsere Redaktion noch am gleichen Tage mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann. Der Volksvertreter stammt aus Bad Segeberg und gehört seit 2002 dem Hohen Hause an. Er ist u. a. Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann erklärte: „Ich freue mich über die positive Umsatzentwicklung der Häfen in Schleswig-Holstein trotz der Corona-Krise. Gerade die Ukraine-Krise zeigt, wie wichtig die Wasserwege sind, hier kommt Schleswig-Holstein eine besondere Bedeutung zu durch die Lage zwischen Nordsee und Ostsee: Schleswig-Holstein ist und bleibt Dreh- und Angelpunkt für die Seefracht“. An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei Herrn Storjohann, MdB für seine Ausführungen.

(Text: Volker Neef/Fotos: Frank Pfuhl; Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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