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Regierende Bürgermeisterin Giffey bei den Berliner Wirtschaftsgesprächen

Franziska Giffey (Foto: Volker Neef)

Regierende Bürgermeisterin Giffey bei den Berliner Wirtschaftsgesprächen

Am 7. September luden die Berliner Wirtschaftsgesprächee. V.(BWG)in den Räumen des Berlin Capital Club in der Mohrenstraße 30 in Berlin-Mitte zum politischen Frühstück mit der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey ein. 

Frank Becker, Vorstandvorsitzender der BWG, stellte die Veranstaltung in seiner Einführung unter das Motto „Eine starke Wirtschaft in schwierigen Zeiten – Die Zukunft Berlins“. Er wies darauf hin, dass im ersten Halbjahr 2022 in Berlin mehr als 70.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen wurden. Ebenso teilte er mit, dass der Tourismus nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt ist.

Die Regierende Bürgermeisterin Giffey nahm das auf und konstatierte, dass Berlin bei den Besucherzahlen mittlerweile weltweit auf Platz 2 liegt. Darüber hinaus ist Berlin auch die Start-up-Metropole Nummer 1 in Europa. Den anwesenden Vertretern der Wirtschaft versicherte Giffey: „Wir wollen eine wirtschaftsfreundliche Politik auf Augenhöhe führen.“

Giffey unterstrich, dass der Neustart nach der Coronakrise im europäischen Vergleich in Berlin am besten gelungen sei. Dies trotz der Belastung durch die Ukraineflüchtlinge: 300.000 geflohene Ukrainer und Ukrainerinnen hätten Berlin als Erstankunftsort gewählt, mehr als 100.000 hätten sich in Berlin zumindest für die nächste mittlere Zeit niedergelassen. Das schließt 6.000 Schüler ein, das Äquivalent mehrerer Schulen. Ein wesentliches Wachstumshemmnis in Berlin sei der Fachkräftemangel. Jetzt gelte es herauszufinden, welche Branchen davon am meisten betroffen sind und daran anschließend Instrumente zu entwickeln, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. „Wir dürfen diese Unternehmen nicht hängen lassen.“

Im Mittelpunkt der Ausführungen der Regierenden Bürgermeisterin stand die Energiekrise mit ihren absehbaren Folgen.

Zwei Botschaften übermittelte Giffey den anwesenden Wirtschaftsvertretern: 1. „Wir bringen Berlin durch die Krise.“ 2. „Wir sorgen für eine funktionierende Stadt:“ Die Dienstleistungen der Verwaltung werden von 140.000 Beschäftigten des Öffentlichen Diensts erbracht. Um die Verwaltung weiter zu modernisieren, hat die Berliner Stadtregierung im Januar 2022 den Posten eines Chief Digital Officers im Rang eines Staatssekretars für Digitales und Verwaltungsmodernisierung bei der Senatsverwaltung für Inneres geschaffen. Zudem kündigte die Regierende Bürgermeisterin die Einrichtung eines Härtefallfonds für von der aktuellen Energiekrise besonders stark betroffene Unternehmen an. Ganz allgemein: „Wir werden ein Krisenmanagement aufbauen.“ Dabei habe Berlin bereits die höchste Energieproduktivität aller Bundesländer. 

„Wir werden Berlin als Weltstadt profilieren“, versprach Giffey und unterstrich ihre Bereitschaft zur Kooperation mit der Berliner Wirtschaft: „Wir werden die kommenden Monate gemeinsam bewältigen. Lassen sie uns das gemeinsam meistern.“

Text: Gernot Volger

Foto: Volker Neef

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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