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Open Studios – Künstlerhof Frohnau

Open Studios – Künstlerhof Frohnau

Open Studios – Künstlerhof Frohnau

Tage der Offenen Tür 2021 auf dem Künstlerhof Frohnau, Hubertusweg 60, 13465 Berlin
Samstag 04. September 11-19 Uhr und Sonntag, 05. September 11-18 Uhr

Im Norden von Frohnau, wo man eigentlich zum Entspannen hingeht + genau das kann man im Künstlerhof Frohnau. 

Seit 1998 arbeiten mehr als 40 Künstler*innen auf dem ehemaligen Gelände eines Waldhospitals, einige Künstler wohnen auch hier, das ist wahrscheinlich auch ein Grund, dass so einzigartige Kunstwerke entstehen. Es ist ein Ort für die Produktion von und die Reflektion über die Kunst in all ihren Formen. Initiator des Projekts war der Künstler und Museumsdirektor Dieter Ruckhaberle, der bis zu seinem Tod 2018 auch als Vorsitzender des Künstlerhofs agierte.

Kirstin Rabe (Foto: Gaby Bär)

Programm am Samstag, 4.September
11.00 Uhr – vor dem Altbau Foyer – Eröffnung mit  Musik von Bardo Henning & Ray Kaczynski
14.00 Uhr – Atelier Bardo Henning: Konzert Uta van Kameke (Gesang), Marika Grejot (Cello)

18.00 Uhr – Konzert Seeing Sounds, mit Rieko Okuda (Keyboards, Electronics), Matthias Jahrmärker (Gesang, Keyboards), Andre Bartetzki (Live Electronics), Bardo Henning (Akkordion), Hendrik Krüger (Soprano, Alto, und Bass Recorder), Ray Kaczynski (Percussion, Electronics, ITstruments, Leitung)
Soundcollagen und Kompositionen basierend auf den Arbeiten von Charles Ives: The Pond, Remembrance und The Unanswered Question
Programm am Sonntag, 05. September
12-13 Uhr –  im Wald um den KHF – Workshop mit Nicola Jungsberger: „Bäume zu uns sprechen lassen“. Bäume leben seit sehr langer Zeit auf der Erde, oft in riesengroßen Familien und in Gemeinschaften mit anderen Lebewesen. Sie kennen Widrigkeiten, Krankheiten, glückliche Ereignisse, wie wir. Bitte mind. 200 ml Wasser für die Bäume mitbringen und geeignetes Schuhwerk.

14-17 Uhr – Fragile Fertile – Performance der Künstlerin malatsion
Die dünne fruchtbare Erdschicht des Humus kann, mit Biomasse-Kohle angereichert, große CO2-Mengen binden und zur Kohlenstoff-Senke werden. In der Kunstaktion “Fragile Fertile” werden kompostierbare Skulpturen aus Zellulose und Pflanzenkohle in die Humus-Schicht des Künstlerhof Frohnau begraben und somit der Erde übergeben. Die Kunst-Beerdigung verbindet die Anwesenden für einen Moment; sie wird zu einem Ritual für die CO2-Bindefähigkeit des Bodens und ist von Hoffnung geprägt. 

17.00 Uhr – Atelier 5/Bardo Henning – CD Release: Bardo Henning – Treemail to.
Eine musikalische Reise vom südamerikanischen Latin und Tango, zum nordamerikanischen Jazzwaltz, Hommagen an Indien und China, Improvisationen über kaukasische Melodien und Balkan-Rhythmen, europäische Balladen, Walzer und Choral.

Ausstellungen auf dem Gelände:
Pavillon
: Treemail – Gruppenausstellung mit Almut Flentje, Annette Frick, Bardo Henning, Rosika Jankó-Glage, Nicola Jungsberger, Anna Niestroj, Kirstin Rabe, Silke Reuter, Antonia Smialek, Susanne Schill, Gudrun Schlemmer, Sylvia Seelmann, Astrid Weichelt, Birgit Wölke
Altbau Foyer: Wilhelm Hein
Neubau Foyer: Kirstin Rabe + Astrid Weichelt

Gelände neben dem Pavillon: Workshops für Kinder, organisiert von der Deutschen Waldjugend

Auch an diesem Wochenende eröffnet wieder das Café im Künstlerhof, es gibt neben Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen auch vegetarische Köstlichkeiten. 

www.khf-berlin.org

Fahrverbindung zum Künstlerhof: 

S-Bahn S1 bis Bahnhof Frohnau, Bus 125 (Richtung Invaliedensiedlung) bis Haltestelle Hubertusweg und 500 m Fußweg Richtung Hubertussee

(Stimme der Hauptstadt – Text/Foto: Gaby Bär)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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