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Gerald Walk: Totgesagte leben länger

Gerald Walk Foto: Privat

Gerald Walk: Totgesagte leben länger

Gerald Walk (SPD) gehört der BVV Reinickendorf an. Er ist in seiner Fraktion zugleich Stellvertretender Vorsitzender. 

Wir baten ihn, für unsere Leser ein Fazit der Wahlen zu ziehen, also zur Bundestagswahl, den Landtagswahlen und zu der BVV Wahl im Bezirk Reinickendorf. 

Gerald Walk erklärte: „Das war ja mal eine wirklich spannende Wahlnacht, und die alte Wahrheit, dass Totgesagte oft länger leben, hat sich wieder einmal als treffsicher gezeigt.

Ich freue mich natürlich sehr über die Wahlergebnisse im Bund, in Mecklenburg-Vorpommern und besonders auch in Berlin.

Da werden die Verhandlungskommissionen der demokratischen Parteien eine schwierige Aufgabe meistern müssen.

Welche Parteien auch immer die nächst Bundesregierung und Berliner Landesregierung stellen werden, sie werden sehr viel Disziplin aufbringen müssen, um das Wählervotum in erkennbar gutes Regieren für die Bundesrepublik Deutschland und die Hauptstadt umsetzen zu können. In Mecklenburg-Vorpommern wird das viel leichter sein.

In Reinickendorf haben die Wahlen für die Bezirksverordnetenversammlung auch zu einer Neuorientierung der Mehrheiten in unserem Bezirk geführt. Die SPD wird mit zwei Positionen im Bezirksamt vertreten sein und Bündnis 90/Die Grünen werden erstmals eine Stadtratsposition besetzen können. Zwar ist die CDU wiederum als stärkste Kraft aus den BVV Wahlen hervorgegangen, aber die Verluste sind auch hier deutlich. Jetzt muss verhandelt werden, wer die Position Bezirksbürgermeister/in stellt, welche Ressorts von wem geführt werden und wie die Zusammenarbeit im Bezirk und der Bezirksverordnetenversammlung gestaltet werden soll. 

Für mich ist es jedoch ein wichtiges Zeichen, dass die populistische blau-braune AfD-Fraktion deutlich geschrumpft ist und dass diese Partei nicht mehr im Bezirksamt vertreten sein wird.

Ich persönlich freue mich auf die neue Legislaturperiode in der BVV Reinickendorf und hoffe auf einen Bundeskanzler Olaf Scholz, eine Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und einen Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen.“

(Stimme der Hauptstadt Text: Volker Neef/Foto: Privat)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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