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Filmfestival „achtung berlin – new berlin film award“ findet statt

Günter Rüdiger als Physiker in dem Film "HÖRSTURZ" (Regie: Jörg Gfrörer; Quelle: Promotion Zimmertheater Steglitz).

Filmfestival „achtung berlin – new berlin film award“ findet statt 

Das Filmfestival achtung berlin – new berlin film award präsentiert aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme, die entweder ganz oder teilweise von einer Berliner oder Brandenburger Filmproduktion realisiert wurden und/oder einen thematischen Bezug zu Berlin aufweisen. Die Vorführung der Filme wird begleitet von Filmgesprächen mit Autoren, Regisseuren, Produzenten und Verleihern, die über ihre Produktionsstrategien informieren. Schon seit Jahren hat achtung berlin – new berlin film award einen sehr guten Klang bei Filmschaffenden, Schauspielern und Cineasten. Der normale Cineasten-Ablauf sah bisher so aus: Im Februar geht man zur Berlinale, später steht das Filmfestival achtung berlin – new berlin film award auf dem Terminplan! Dann kam die Corona-Pandemie dazwischen. Für Medienvertreter fand Anfang März die Berlinale zu Hause am PC statt. Eventuell werden im Juni die Kinosäle für das Berlinale-Publikum geöffnet. Es steht jetzt bereits fest, dass es im Frühjahr oder im Sommer kein Filmfestival achtung berlin – new berlin film award geben wird. Allerdings müssen die Cineasten keineswegs Trübsal blasen. Ein Sprichwort lautet ja bekanntlich: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ Der Veranstalter hat nämlich in einer Pressemitteilung verkündet: „Für uns steht jedoch fest, dass das achtung berlin Filmfestival von den Begegnungen im Kino und demintensiven Austauschüber die Festivalfilme lebt. Uns ist es wichtig, Filmfestivals und Kinos als soziale Orte kultureller Praxis erfahrbar zu machen und ihre gesellschaftliche Relevanz hervorzuheben. Um dies – soweit das möglich ist – sicher zu stellen, haben wir uns entschlossen, die 17. Ausgabe des achtung berlin Filmfestival wie schon im Vorjahr für das dritte Quartal 2021 zu terminieren.

Foto : /Stimme-Der-Hauptstadt Frank Pfuhl

Das 17. achtung berlin Filmfestival findet vom 7. bis 12. September 2021 statt.

Der neue Termin ist zuvorderst eine Entscheidung für das Kino, für die Filmschaffenden, für das Publikum und die Filmbranche sowie für den Standort Berlin-Brandenburg.“ Um den Cineasten ein sicheres Festivalerlebnis zu garantieren, plant der Veranstalter weiterhin mit einem umfangreichen Hygienekonzept, das man gemeinsam mit allen Beteiligten individuell aus- und erarbeiten wird. Für die Auswahlsichtungen liegen bereits jetzt insgesamt über 300 Filme vor. Sie alle wurden in Berlin-Brandenburg produziert oder in dieser Region gedreht. Der Auswahlprozess für die Wettbewerbe und Sektionen wird bis ins Frühjahr andauern.

Thomas Seerig Foto: Stimme-Der-Hauptstadt Michael Königs

Das komplette Festivalprogramm gibt der Veranstalter ab Anfang Juli bekannt. Zu der Entscheidung, das 17.achtung berlin Filmfestival real im September stattfinden zu lassen, hat sich unsere Redaktion einmal umgehört. Aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf stammt der FDP-Politiker Thomas Seerig. Er gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an und ist zugleich Mitglied des Präsidiums. Thomas Seerig erklärte: „Kino ist eine tolle Sache und Berlin ist eine tolle Stadt. Da ist klar, dass ein Festival mit Filmen aus, über und in Berlin besonders toll sein muss. Da findet jeder seine Lieblingsstreifen; Ur-Berliner wie Zugezogene. Besonders, wenn das Festival im September endlich wieder Kino mit großer Leinwand und Gemeinschaftsgefühl zulässt. Ich freue mich drauf.“ Günter Rüdiger ist ausgebildeter Schauspieler und Sänger. Er ist Intendant des Zimmertheater Steglitz in der Bornstraße. Günter Rüdiger teilte mit: „Dass das 17. achtung berlin Filmfestival nicht per Stream oder Zoom stattfinden wird, ist begrüßenswert. Die Zuschauerreaktionen auf die online-Veranstaltungen der Theater haben nämlich gezeigt, dass ein Stream die Atmosphäre und Stimmung eines Live-Events nicht ersetzen kann. Eine Verlegung in den September scheint mir vernünftig und realistisch, denn aufgrund der derzeitigen Mutation des Virus ist ja für eine zeitnahe Öffnung der Kulturstätten noch gar kein Land in Sicht. Einige Bühnenkollegen haben daher ebenfalls eine Öffnung ihrer Häuser nicht vor September geplant. Wenn durch eine verringerte Besucheranzahl die Personal- und Betriebskosten höher wären als die Einnahmen, macht eine vorzeitige Öffnung wirtschaftlich ohnehin keinen Sinn. Dreharbeiten sind momentan ja gestattet. Das war beim ersten Lockdown strenger geregelt. Viele Schauspielkollegen arbeiten daher jetzt verstärkt beim Film. Auch ich selbst war in der Hinsicht nicht untätig: Vor kurzem hat der Regisseur und Autor Hans-Gerd Pyka den Dokumentarfilm „Günter Rüdiger und das Zimmertheater Steglitz“ veröffentlicht, der auf VIMEO gezeigt wird: https://vimeo.com/hgpyka


Unser Kultursenator Dr. Klaus Lederer hat in Absprache mit den Berliner Bühnen eine Theaterschließung bis mindestens 3. April 2021 vereinbart. Unsere für danach geplanten Veranstaltungen kann man unserer Homepage www.zimmertheater-steglitz.de entnehmen. Aber man muss abwarten, ob die Termine eingehalten werden können. Gerade jetzt sind ja durch die Verbreitung des Virus-Mutanten die Infektionszahlen wieder stark gestiegen. So müssen unsere Zuschauer in der Zwischenzeit vorerst mit unserem neuesten Stream vorlieb nehmen: https://youtu.be/HfgUJYWkjao („KLEINKUNST-COCKTAIL online“ auf YOUTUBE – mit Günter Rüdiger, Johannes Hallervorden, Christian Korten und Tanja Arenberg). Natürlich werde ich mir den ein oder anderen Termin im September freihalten, um mir wohlvertraute Kolleginnen und Kollegen beim 17. achtung berlin Filmfestival auf der Leinwand anschauen zu dürfen.“ Unsere Redaktion wird die Leser ausführlich über das Filmprogramm dieses Filmfestivals informieren, sobald es vorliegt. (Text: Volker Neef/Fotos: Michael Königs; Frank Pfuhl; Promotion Zimmertheater Steglitz)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

1 Comment

  1. Lola Bolze sagt:

    Lieber Günter Rüdiger,

    Gratulation zu Deiner Vielseitigkeit und viel Erfolg mit dem Film!
    Wir freuen uns drauf!

    Herzliche Grüße, Lola aus Neukölln von Duo PianLOLA

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