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JuLis wählten im März

David Jahn Foto: FDP Reinickendorf

JuLis wählten im März

David Jahn (25) ist Student für das Lehramt. Der FDP-Kommunalpolitiker ist stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion in der BVV Reinickendorf. Seit drei Jahren ist er Landesvorsitzender der JuLis. Per Briefwahl wurde er am 13. März zum vierten Mal ins Amt gewählt. Wir sprachen mit David Jahn.

Stimme-Der-Hauptstadt: Lieber Herr Jahn, im März bestätigten die JuLis Sie im Amt des Landesvorsitzenden. Bei dem Namen JuLis denke ich an einen Sommermonat!

David Jahn: (lacht) „JuLis, das ist die Abkürzung für Junge Liberale. Wir sind also die Jugendorganisation der FDP und tragen die Forderungen unserer Mitglieder in die Politik. Mitmachen können bei uns alle zwischen 14 und 35 Jahren. Man muss auch nicht deutscher Staatsbürger sein. Da wir alle in einer ähnlichen Lebensphase sind, kann man bei uns ganz unkompliziert mitmachen. Wer Interesse hat, kann auch einfach mal vorbeischauen.“

Stimme-Der-Hauptstadt: Wie viele Mitglieder weisen die JuLis bundesweit auf und wie viele sind es in Berlin?

David Jahn: „In ganz Deutschland sind es über 12.000 Mitglieder. Wir treffen uns regelmäßig bei Bundeskongressen oder Seminarwochenenden überall in der Bundesrepublik. In Berlin wachsen wir seit Jahren und sind inzwischen mehr als 500 Mitglieder. Damit gehören wir zu den größten Landesverbänden. Wir sind in allen Bezirken aktiv und freuen uns immer über weitere Unterstützung.“ 

Stimme-Der-Hauptstadt:  Ist die Mitgliedschaft in der FDP Voraussetzung, um bei den JuLis mitmachen zu dürfen? Was geschieht mit Mitgliedern, die die Altersgrenze erreicht haben?

David Jahn: „Wir JuLis sind unabhängig von der FDP. Das heißt, man muss nicht Mitglied der FDP sein, um bei uns mitzumachen. Viele wollen auch erstmal nur bei uns mitmachen und überlegen sich später, ob sie auch der Partei beitreten. Das ermöglicht es uns, stets kritisch-konstruktiv die Partei zu unterstützen. Wer seinen 35. Geburtstag feiert, fällt über die berüchtigte „Bio-Klippe“. Die Mitgliedschaft endet dann, aber man kann uns als Fördermitglied erhalten bleiben.“

Stimme-Der-Hauptstadt: Lassen Sie uns den Kalender bitte einmal vordrehen und auf die Zeit nach Corona blicken! Jemand möchte Sie, die JuLis einmal völlig unverbindlich kennenlernen, Sie eventuell zu einer Veranstaltung aufsuchen. Wie macht man das?

Davis Jahn: „Dafür muss man gar nicht auf die Zeit nach Corona warten! Wir haben auch jetzt viele digitale Veranstaltungen, etwa von den Bezirksverbänden, vom Landesverband aus oder themenbezogen in den Landesfachausschüssen. Interessenten sind immer stets willkommen. Auf unserer Webseite julis.berlin zeigt ein Kalender alle Events. Wer erstmal persönlichen Kontakt sucht, kann sich natürlich auch gerne direkt bei mir melden. Meine Emailanschrift lautet: david(at)julis.de“ 

Stimme-Der-Hauptstadt:  Bei den JuLis handelt es sich ja um junge Menschen. Gilt bei Ihren Tagungen eigentlich das vertraute DU im Umgangston oder sind beispielsweise Sie „der Herr Landesvorsitzende Jahn?“

David Jahn: „Schön, dass Sie mich in diesem Gespräch zum zweiten Mal zum Lachen bringen, besonders in diesen Zeiten! Politik würde mir gar keinen Spaß machen, wenn man den Eindruck hätte, man würde in einer Behörde der 60er-Jahre arbeiten. Bei uns gibt’s konsequent das DU. Wir alle sind ehrenamtlich unterwegs, stecken unsere Köpfe zusammen und haben viel Spaß daran, miteinander zu diskutieren oder Wahlkampf zu machen.“ (Text: Volker Neef/Foto: FDP-Reinickendorf)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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