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Deutsche und Brasilianische Fachärzte auf gemeinsamer Tagung in Berlin 

Prof. Dr. Steffen Handstein (Foto: Gernot Volger)

Deutsche und Brasilianische Fachärzte auf gemeinsamer Tagung in Berlin 

Vom 19. bis 21. Mai fand im Hotel Adlon in Berlin-Mitte eine gemeinsame Tagung des German Brazilian Aesthetics Meeting und der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) statt. 
Die gemeinsame  Tagung, mittlerweile zum dritten Mal, diente der Förderung des Austauschs zwischen ästhetisch-plastischen Chirurgen aus Brasilien und Deutschland. Brasilien gilt als Mutterland der modernen ästhetisch-plastischen Chirurgie. In keinem Land der Welt werden mehr ästhetisch-plastische Operationen ausgeführt als in Brasilien, wo die Frauen in jedem Sinne sehr viel mehr in ihr Äußeres investieren als hierzulande, während Deutschland in Europa und auch international zu den Ländern zählt, in denen das Fachgebiet besonders weit entwickelt ist. 

Die VDÄPC stellte eine neue Operations- und Behandlungsstatistik vor, die auf der Grundlage einer Umfrage unter den Verbandsmitgliedern erstellt wurde. Danach ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg der ästhetisch-plastischen Behandlungen um rund 15 Prozent. Auf Platz eins dieser Behandlungsstatistik befinden sich Faltenunterspritzungen und verwandte Operationen (27.000 Eingriffe). Auf Platz zwei folgen die Behandlungen mit Hyaluron und Fillern (21.500 Eingriffe). An dritter Stelle befinden sich Fettabsaugungen, gefolgt von Lippenkorrekturen und Brustvergrößerungen. Dabei handelt es sich nicht nur um Filmsternchen und andere Prominente. „Die ästhetisch-plastische Chirurgie ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, konstatiert Prof. Dr. Steffen Handstein, Leiter des Mammazentrums Ostsachen am Städtischen Klinikum Görlitz und Präsident der VDÄPC. Diese Aussage gilt sogar für Männer, wenngleich sich deutlich mehr Frauen als Männer einem ästhetisch-plastischen Eingriff unterziehen. Frauen wählen häufiger Lippenkorrektoren, Männer vermehrt die Behandlung von Mimikfalten (Zornfalten). Prof. Handstein führt das auf die allgemeine gesellschaftliche Tendenz zurück, den Körper zu verändern und auffällig zu machen.

(Text/Foto: Gernot Volger)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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