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Carsten Stahl: Widerwärtige Stellenausschreibung

Carsten Stahl: Widerwärtige Stellenausschreibung

Kürzlich machte die Studentische Antidiskriminierungsberatung an der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin von sich reden. Man schrieb eine Stelle aus und hatte eine Bedingung verkündet. Die Bedingung lautete, man dürfe keine weiße Hautfarbe haben. Kein angehender Arzt, Agrarwissenschaftlicher, Theologe aus den Reihen der Studentischen Antidiskriminierungsberatung hatte wohl im Vorfeld bei dieser Stellenausschreibung mitbekommen, dass es sich hier um Rassismus handelt! Krass gesagt: Der farbige Hindu, in Indien geboren, darf sich bewerben! Die weiße, alleinerziehende Muslima mit Handicap, in der Türkei geboren, darf sich nicht bewerben. Hier soll also Rassismus mit Rassismus bekämpft werden. Darüber sprachen wir mit Carsten Stahl. Der 1972 geborene TV-Serien-Schauspieler, Kampfsportler und Gewaltpräventions-Berater ist seit kurzem bei den FREIEN WÄHLERN (FW) aktiv. Carsten Stahl steht auf dem 4. Listenplatz der FW bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Im Pressegespräch teilte Carsten Stahl über diesen Vorgang an der HU mit: „Klar und deutlich und kurz und knapp sage ich zu dieser erschreckenden Stellenausschreibung nur: Sie ist absolut widerwärtig! Diese Stellenausschreibung ist zudem beschämend und unfassbar“.

(Stimme der Hauptstadt Text: Volker Neef/Foto: Pressestelle Freie Wähler)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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