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Russisches Haus und Iranische Kulturwoche und Gunnar Lindemann von der AfD

Gunnar Lindemann gibt iranischem TV ein Interview. (Foto: Privat)

Russisches Haus und Iranische Kulturwoche und Gunnar Lindemann von der AfD

Gunnar Lindemann (AfD) gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Zugleich ist er Vorsitzender seiner Partei im Bezirk Marzahn. 

S. E. der Botschafter Irans (re.) und Gunnar Lindemann, MdA
(Foto: Privat)

Der Parlamentarier hatte am 4. Februar in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte das Russische Haus besucht. Dort eröffnete man die „Iranische Kulturwoche“, die bis zum 10. Februar andauert. Wir sprachen mit dem Abgeordneten.

Iranische Kulturwoche im Russischen Haus Berlin Mitte (Foto: Volker Neef)

Stimme-Der-Hauptstadt: Geht es bitte nicht noch ein bisschen deftiger? Ein AfD-Parlamentarier besucht im Russischen Haus eine Ausstellung der iranischen Kulturabteilung.

Gunnar Lindemann, MdA: „Mit dem russischen Haus und der russischen Kultur habe ich überhaupt keine Berührungsängste. Ich war in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in Russland. Ich freue mich, dass das Russische Haus der iranischen Kulturabteilung diese Möglichkeit gegeben hat, diese sehr interessante Ausstellung über die iranische Kultur zu organisieren. Es ist immer wichtig, die Kultur anderer Länder kennenzulernen und zu verstehen. Kulturverständnis fördert den Frieden zwischen den Völkern“.

Stimme-Der-Hauptstadt: Waren Sie sich vor dem Besuch dort eigentlich bewusst, dass man Sie stark kritisieren wird, selbst eventuell aus Ihren eigenen Parteireihen?

Gunnar Lindemann, MdA: „Bisher ist kaum Kritik bei mir angekommen. Ich bin unvoreingenommen und finde es wichtig, ein Land wie Iran mit einer so langen und interessanten Geschichte über die Kulturausstellung kennenzulernen.  Es sollten viel mehr Menschen diese Ausstellung und auch unsere kulturhistorischen Museen in Berlin besuchen, um mehr über andere Länder zu erfahren“. 

Stimme-Der-Hauptstadt: Was können Sie unseren Lesern über diese Ausstellung berichten?

Gunnar Lindemann, MdA: „Herr Kurator Yakup Kilic von der iranischen Kulturabteilung hat hervorragende Arbeit geleistet! Er hat eine wunderbare Ausstellung mit Kunsthandwerk aus dem Iran, mit Bildern, mit Gemälden und historischen Schriften organisiert. Auch die Abendveranstaltung mit dem Vortrag des pensionierten deutschen Botschafters im Iran hat viele Einblicke in das Leben zwischen Tradition und Moderne im Iran gegeben. Der Iran ist ein kulturell interessantes Land. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal herzlich für die Einladung bedanken. Eine solche interessante Ausstellung sieht man selbst in Berlin nicht alle Tage“.

Stimme-Der-Hauptstadt: Haben Sie auch mit Diplomaten des Irans sich ausgetauscht?

Gunnar Lindemann, MdA: „Ja, ich habe mich mit Seiner Exzellenz Herrn Botschafter Mahmoud FARAZANDEH ausgetauscht. Der internationale Kulturaustausch ist für die Menschen in beiden Ländern gut und wichtig.  Wir haben vereinbart, in Kontakt zu bleiben“. 

 Stimme-Der-Hauptstadt: Danke für das Gespräch. (Text: Volker Neef/Foto: Privat; Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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