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„Mami Camilla“ – Italienische Spitzenküche in Berlin

Team Mami Camilla (Foto: Frank Pfuhl)

„Mami Camilla“ – Italienische Spitzenküche in Berlin

Gourmets in Berlin diskutieren oft, ob die Küche Frankreichs oder Italiens auf dem Goldtreppchen der Berliner Gastronomie sich befinden sollte.

Unsere Redaktion hat da einen Lösungsvorschlag parat: Die Spezialitäten Frankreichs und Italiens, die man in den hiesigen Restaurants antrifft, teilen sich den 1. Platz.

Keine Diskussionen gibt es hingegen, welches italienische Restaurant zu den allerallerbesten in Berlin gehört! Natürlich, es gibt viele Italiener in Berlin. Darunter befinden sich auch Spitzenrestaurants. Für unsere Redaktion ist, um es einmal wie die alten Römer auszudrücken, der „Primus inter Pares“, also der „Erste von Mehreren im Rang auf der gleichen Stufe stehenden“ Spitzenrestaurants, das „Mami Camilla“ in der Hufelandstraße 36 im Prenzlauer Berg in 10407 Berlin. Seit 2011 ist Giuseppe Longo (46) der Inhaber des „Mami Camilla“. Er stammt aus Sorrent, der Küstenstadt im Südwesten Italiens an der Bucht von Neapel. Den Namen hat er gewählt, um seine Mama Camilla mit „Mami Camilla“ zu ehren. 

Der Vater von Giuseppe Longo ist Gastronom von Beruf und besitzt bis heute Restaurants auf der Halbinsel Sorrent. „Bei ihm habe ich schon in jungen Jahren in den Küchen seiner Restaurants das Kochen erlernt. Mein Vater hatte es nie von mir verlangt oder gar erwartet, dass ich mich für das Kochen interessiere. Es hat mir schon als Jugendlicher Spaß gemacht, den Köchinnen und Köchen über die Schultern schauen zu dürfen. Mit kleinen Handreichungen in den Küchen von Sorrent fing alles einst an. Später setzte ich den Entschluss in die Tat um, mich in Berlin als Gastronom zu betätigen“. In Italien hatte er zuvor eine Ausbildung absolviert, die ihm auch als Restaurantfachmann sehr zu Gute kommt. Einen erfolgreichen Abschluss als Kaufmann kann er vorweisen.

Die Gründung eines Spitzenrestaurants ist Giuseppe Longo erfolgreich gelungen. Nicht nur mit seinem Restaurant „Mami Camilla“ hat er sich schon lange einen guten Namen erarbeitet. Auch als Caterer tritt der italienische Gastronom erfolgreich in Erscheinung. Dabei ist ihm bis heute sein Vater behilflich! „Mein Vater geht regelmäßig in den Hafen von Neapel und kauft direkt von den Fischern den fangfrischen Fisch. Per Kühlbox ist ein Teil dieses fangfrischen Fisches einen Tag später bei mir im Prenzlauer Berg“. Die Philosophie des Gastwirtes aus Sorrent ist: „Man ist in Berlin. Der Gast bei uns im „Mami Camilla“ soll aber das Gefühl haben, man isst in Neapel“. Also in Berlin leben und arbeiten und speisen wie in Neapel, so das Motto des Restaurantbesitzers. Aufgrund der fangfrischen Lieferungen von der Halbinsel Sorrent, die blitzschnell nach Berlin kommen, spielen Meeresfrüchte und Muscheln eine große Rolle in der Küche „Mami Camilla“. Ob Octopus, Tintenfischsalat, oder eine Pizza, die mit Meeresfrüchten belegt ist, der Fisch ist hier immer frisch! Da man hier im Prenzelberg sehr großen Wert auf Frische legt, ist die Speisekarte abhängig von der Saison. Die köstlichen Pizzen spiegeln die Wünsche ab, die man in Neapel an eine schmackhafte Pizza stellt. Giuseppe Longo bietet in seinem Restaurant auch eine breite Palette von vegetarischen Speisen an. Mittlerweile kann er zahlreiche Stammgäste begrüßen, die wegen der Vielzahl der vegetarischen Speisen aus ganz Berlin zu ihm in den Prenzlauer Berg kommen. 

Wir haben einmal die vegetarische Vorspeise „IL MISTO VEGETARIANO“ probiert. Diese Vorspeise besteht aus gemischtem gebratenem Gemüse. Dazu wird frisches, hausgemachtes Brot serviert und Büffelmozzarella. „IL MISTO MAMICAMILLA“ steht hingegen für die klassische Vorspeisenplatte. Man serviert italienische Wurst, Käse, Antipasti und das frische, hausgemachte Brot fehlt hier selbstredend auch nicht. Nach der üppigen Vorspeise haben wir eine Auswahl von köstlichen Pizzen verzehrt. Man kann eine Auswahl von Pizzastücken bestellen und bekommt eine Pizza, die verschieden belegt ist. Man isst eine runde Pizza, die aber aus beispielsweise vier verschiedenen Teilen köstlich kreiert wird. Genauso sollte der Gast vorgehen beim Dessert! Der gemischte Nachspeisenteller (PIATTO MISTO) beinhaltet die süßen Köstlichkeiten Süditaliens. 

Pasta (Foto: Frank Pfuhl
Pizza (Foto: Frank Pfuhl)
Gemischter Nachspeisenteller (PIATTO MISTO) (Foto: Frank Pfuhl)

Das „Mami Camilla“ bietet dem Gast auch eine gute Auswahl an Getränken, sowohl alkoholfreie als auch alkoholische, an. Dazu zählen auch Weine aus Italien und das aus Rom stammende Bier der Marke „Peroni“. Man bekommt es zapffrisch vom Fass. 

Unser redaktionelles Fazit lautet: Im „Mami Camilla“ in der Hufelandstraße 36 im Prenzlauer Berg in 10407 Berlin findet der Gast eine sehr angenehme Atmosphäre vor. Das Preis-Leistungsverhältnis ist stimmig, die süditalienische Küche verwöhnt den Besucher und die Kellner sind sehr aufmerksam! Mile Grazie, so drücken wir es nochmals aus!

Alle Details unter: www.mamicamilla.de

Text: Volker Neef

Fotos: Frank Pfuhl

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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