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Dipl.-Ing. Volker Tschapke: Wasser ist ein unabdingbares Lebenselixier

Foto / Stimme-Der-Hauptstadt / Michael Königs

Dipl.-Ing. Volker Tschapke: Wasser ist ein unabdingbares Lebenselixier

Der Dipl.-Ing. Volker Tschapke ist Ehrenpräsident der „Preußischen Gesellschaft“, die am ehrwürdigen Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte residiert. Die ABZ hatte erwähnt, dass am 22. März weltweit der „Tag des Wassers“ begannen worden ist. Wir hatten u. a. mitgeteilt, dass das Wasser immer knapper wird. Die Ursachen liegen am Klimawandel begründet. Ebenso spielt die rasante Zunahme der Weltbevölkerung eine große Rolle für die Verknappung des Wassers. Folgende Zuschrift erhielten wir von Herrn Dipl.-Ing. Volker Tschapke zu unserem Artikel: „Wasser! Wasser ist ein unabdingbares Lebenselixier – ohne Wasser können wir höchstens drei Tage überleben!
Wir verbrauchen hier pro Kopf, ohne dass wir darüber auch nur ernsthaft nachdenken, so zwischen 350 bis 400 Liter an einem einzigen Tag. In anderen Teilen der Erde schätzen sich Menschen glücklich, wenn sie immerhin noch bis zu 40 Liter Wasser täglich pro Kopf verbrauchen dürfen. Ich spreche bei diesen Zahlen von echtem Trinkwasser!
In Afrika zum Beispiel gibt es Gegenden, wo viele Menschen bis zu 7 Kilometer für 1 Liter Wasser laufen müssen – auch diese Menschen schätzen sich noch glücklich, da es echtes Trinkwasser ist!
Und dann gibt es ca. 1 Milliarde Menschen, die kaum oder nur noch ganz bedingt Wasser bekommen können!
So wichtig Wasser zum Überleben der Menschheit ist, müssen wir gleichwohl zur Kenntnis nehmen, dass Wasser genauso unendlich grausam restlos alles zerstören kann. Das hat uns Menschen die grausame Kraft der Tsunamis gelehrt!
Ich habe in Braunschweig bis 1975 Bauingenieurwesen erfolgreich studiert. Der Wasserbau war an der Universität für uns angehenden Bauingenieure Pflichtfach!
In einer dieser Vorlesungen stellte unser Professor fest: „Meine Damen und Herren, am Ende ihres Lebensweges werden sie festzustellen haben, dass die Menschen Kriege um Wasser und nicht mehr um Öl führen werden“.
Diese damalige Grundwahrheit – die wir Studenten natürlich auch damals in dieser Tragweite nicht so richtig verstanden hatten – bestätigt sich täglich immer mehr! Das heißt, dass wir Menschen heutzutage alles nur Menschenmögliche gemeinsam machen müssen, damit wir eben um dieses Lebenselixier keine Kriege führen müssen!“ An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herrn Dipl.-Ing. Volker Tschapke nochmals für seine Ausführungen.

(Stimme-Der-Hauptstadt Text: Volker Neef/Fotos: Michael Königs; Frank Pfuhl)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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