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Der FDP-Bundesparteitag- Ein Resümee

David Jahn Foto :Stimme-Der-Hauptstadt Volker Neef

Der FDP-Bundesparteitag- Ein Resümee

David Jahn im Gespräch

Vom 7. bis 9. Mai fand in Berlin-Kreuzberg der Bundesparteitag der FDP statt. Aufgrund der Pandemie waren vor Ort nur sehr wenige Anwesende. Die Delegierten stimmten digital ab. Der Bundestagsabgeordnete Christian Lindner wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt als Vorsitzender der Partei im Amt bestätigt. Einer der Delegierten war David Jahn (26) aus Berlin-Reinickendorf. Er ist Student für das Lehramt. In der BVV Reinickendorf ist David Jahn der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP. Seit drei Jahren ist er zudem auch Landesvorsitzender der „JuLis“. Bei den Jungen Liberalen, den „JuLis“, handelt es sich um die Jugendorganisation der FDP. Wir sprachen mit dem Reinickendorfer Kommunalpolitiker.

Stimme-Der-Hauptstadt: Ziehen Sie bitte für unsere werten Leser ein Resümee des FDP-Bundesparteitages.

David Jahn: „Beim Bundesparteitag haben wir ein starkes Wahlprogramm beschlossen. Mit weltbester Bildung durch eine Digitalisierung der Schulen wollen wir das Aufstiegsversprechen umsetzen. Ein europäischer Emissionszertifikate-Handel sichert die Einhaltung des 1,5- Grad-Ziels. Und wir schließen Steuererhöhungen aus, damit die Wirtschaft nach Corona wiederaufleben kann und Arbeitsplätze entstehen können“. 

Stimme-Der-Hauptstadt: Was hat Sie persönlich ganz besonders beeindruckt auf diesem Bundesparteitag? 

David Jahn: „Es war unser erster digitaler Bundesparteitag. Das haben wir richtig gut umsetzen können. Besonders freue ich mich über den Beschluss, dass wir den Rundfunkbeitrag reformieren wollen. Ich brauche weder Rosamunde Pilcher noch das Traumschiff mit Zwangsgeldern finanziert. Wir wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seinen Kernaufgaben wie Information und Bildung stärken und den Beitrag insgesamt senken. Es kann doch nicht sein, dass Amazon und Netflix günstiger als die GEZ sind“. 

Stimme-Der-Hauptstadt: Bitte blicken Sie auch einmal in die entgegengesetzte Richtung. Wo hat die FDP Ihrer Meinung nach noch „Luft nach oben?“

David Jahn: „Wir haben etwas länger über die Drogenpolitik gesprochen. In Portugal wird Konsumenten als Suchtkranken geholfen, der Handel wird konsequent verfolgt und bestraft. Letztlich haben wir uns dafür entschieden, bei der aktuellen Beschlusslage zu bleiben. Mit der Legalisierung von Cannabis bleibt es also bei einer guten Position“.

Stimme-Der-Hauptstadt: Vielen Dank für das Gespräch. (Text/Foto:Stimme-Der-Hauptstadt Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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