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Das Rezept des Monats September 2021 Marillenknödel von Doc.Eva

Foto : von Dr. E. Schaefers, aka Doc.Eva

Das Rezept des Monats September 2021

Der September bietet eine gute Gelegenheit um mal wieder etwas mehr Zeit in der Küche zu verbringen: Wir kochen Marillenknödel! Es gibt keinen wirklich triftigen Grund um Knödelteig aus der Tüte, fertig oder als Pulver, zu verwenden zumal es wirklich einfach ist ihn selbst zuzubereiten. Gefüllt mit Marillen, auf hochdeutsch Aprikosen (Prunus armeniaca), Zwetschgen oder auch Pflaumen (Prunus domestica) genannt, Croutons (in Butter geröstete Brotwürfel) oder Grammeln (ausgelassene Schweinespeckwürfel), sie machen einfach glücklich. 

Den gekochten Kartoffeln für den Teig schadet es auch nicht, wenn sie vom Vortag sind, in der Resteküche bezeichnet man sie auch als Leftovers. Die kleinen Zuckeraprikosen eigenen sich besonders gut, da man sogar auf das Stück Würfelzucker als Kernersatz verzichten kann. In ausreichender Anzahl können die Marillenknödel ein Hauptgang sein, sie eignen sich aber auch prächtig als Dessert.

Foto: von Dr. E. Schaefers, aka Doc.Eva

Das Rezept

Marillenknödel von Doc.Eva

Zutaten

500 g Kartoffeln, geschält, gekocht und abgekühlt (am besten vom Vortag)

2-3 El Mehl

1-2 El Kartoffelstärke

1-2 El Gries

1 Stck Ei

500 g Aprikosen, entkernt

Salz

150 g Semmelbrösel, ohne Fett in der Pfanne geröstet

100 g Butter, zur Nussbutter in der Pfanne zerlassen

Zucker, mit oder ohne Zimt, zum Bestreuen

Zubereitung

Die Kartoffeln sehr fein reiben oder wolfen (durch den Fleischwolf drehen) und mit Salz und abschmecken. Ei, Mehl, Stärke und Gries hinzugeben und schnell sanft verkneten (wenn die Masse zu sehr klebt, mehr Mehl hinzufügen). Klöße mit je einer Aprikose füllen und ausformen (zwischen Tennis- und Tischtennisball Größe). In siedendem Salzwasser gar ziehen lassen. Aus den restlichen Aprikosen mit Zucker Kompott kochen.

Anrichten

Die heißen Knödel in den angerösteten Semmelbröseln wälzen. Mit (Zimt) Zucker bestreuen und mit reichlich Nussbutter servieren. Nach Lust und Laune mit Nüssen, hier Pistazien, toppen. Optional eignen sich auch Vanillesauce oder Vanilleeis als Beigabe.

Lasst’s euch schmecken!

Stimme der Hauptstadt Text:Foto: von Dr. E. Schaefers, aka Doc.Eva

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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