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CDU Am Schäfersee begrüßte Roderich Kiesewetter, MdB

Roderich Kiesewetter (Foto: Frank Pfuhl)

CDU Am Schäfersee begrüßte Roderich Kiesewetter, MdB

Burkard Dregger ist Ortsvorsitzende der CDU Am Schäfersee.

Am 8. September konnten er und seine Parteifreunde einen hochkarätigen Referenten in Reinickendorf präsentieren. Vor den zahlreichen Gästen stand der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter Rede und Antwort. Seit Oktober 2006 ist er Oberst. 2009 zog er erstmals in den Deutschen Bundestag ein. Der Berufsoffizier gewann bei den Wahlen 2009, 2013, 2017 und 2021 jeweils das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Aalen-Heidenheim. Man kennt Roderich Kiesewetter als erfahrenen Außenpolitiker. Es darf gesagt werden, dieser Bundestagsabgeordnete ist Dauergast in den TV-Talkshows. Daher war die Freude bei Burkard Dregger „besonders groß, dass dieser Termin zustande gekommen ist“.  Der Ortsvorsitzende erklärte: „Vor unserer Haustür fällt ein Land über ein anderes her. Dieser Überfall ist verbunden mit schweren Kriegsverbrechen. Die Infrastruktur, die für die Menschen da ist, hat man zerstört“. Die oberste Priorität müsse sein: „Der Krieg darf Deutschland nicht erreichen“. 

Roderich Kiesewetter
(Foto: Frank Pfuhl)

Roderich Kiesewetter, Offizier und Politiker in einer Person, wies ehrlich auf gemachte deutsche Fehler in der Vergangenheit hin. Er stellte die rhetorische Frage: „Kann man Sicherheit ausscoren?“ 2011 habe „man diesen Fehler begangen“. Er sprach auch an, dass es einen schnellen NATO-Beitritt ehemaliger Warschauer Pakt-Staaten nie gegeben habe. „1997 war Polen das erste ehemalige Ostblockland, das in die NATO aufgenommen worden ist. Man muss sich auch davon lösen, der russische Angriff habe erst vor knapp einem halben Jahr stattgefunden. Bereits 2014 hat Russland die Krim überfallen“. Der Außenpolitiker ging auf „die Länder Iran, Nordkorea, Indien und Pakistan“ ein. „Diese Staaten werden wohl nie ihre Atomwaffen abschaffen. Hätte die Ukraine noch Atomwaffen in ihrem Besitz gehabt, wäre es nie zu diesem Krieg gekommen“. Man muss festhalten: „Dieser Krieg wird uns noch vor erhebliche Geduldsproben stellen“.    

Burkard Dregger (Foto: Frank Pfuhl)

Aus den Reihen der Zuschauer kamen zahlreiche Fragen zu den weiteren aktuellen Themen wie steigende Preise für Energie und Lebensmittel; der Konflikt und das Gefahrenpotential, das von der Volksrepublik China ausgeht in Bezug auf Taiwan; Bürgergeld statt Hartz-4 und der aktuelle Zustand der CDU/CSU im Bundesgebiet.

(Foto: Frank Pfuhl

Eloquent beantworte der Bundestagsabgeordnete die an ihn gerichteten Fragen. Der Referent wurde mit reichlich Beifall belohnt. Wie hoch das Interesse der Zuhörer Am Schäfersee war, konnte man auch daran sehen: Es gab Fragesteller, die unumwunden und ungefragt zugegeben hatten, in anderen Parteien als der CDU bzw. keine Anhänger der Union zu sein. „So einen hochkarätigen Politiker wie Sie, lieber Herr Kiesewetter, sieht man hier nicht alle Tage. Obwohl ich mit der CDU nicht sympathisiere, Sie wollte ich mir auf jeden Fall anhören“, formulierte ein Gast. Burkard Dregger und sein Team haben diese Aussage garantiert mit Freuden vernommen. Der CDU Am Schäfersee kann man nur zurufen: „Chapeau!“ Roderich Kiesewetter als Referenten zu bekommen, ist keine Leichtigkeit. Burkard Dregger und seinen Mitstreitern ist es gelungen!

Text: Volker Neef

Foto: Frank Pfuhl

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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