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BER- das Fenster zur Welt weit geöffnet

BER- das Fenster zur Welt weit geöffnet

Zwischenbilanz nach elf Monaten BER-Betrieb !

Die Geschäftsreisenden und Reisefreudigen Berliner und Brandenburger genießen mittlerweile Ihren Willy-Brandt-Flughafen und nehmen regen Anteil an der positiven Entwicklung im Reiseverkehr in den letzten Wellen der Corona-Pandemie.

 Nach 11 Monaten zogen Händler und Gastronomen Bilanz und befinden sich seit September wieder in Aufbruchstimmung in jedem Bereich. 13 Mitglieder der CTOUR Journalisten und Journalistinnen aus Berlin-Brandenburg, Sachsen und Thüringen hatten am Dienstag, den 5.10.2021 die Gelegenheit verschiedene Handelsunternehmen und Gastrobetreiber vor Ort zu treffen und sich ein Bild über Konzept, Praxis und Prognose zu machen. 

Der BER hat sein eigenständiges Gesicht kreirt, Handel und Gastronomie hat sich nach Weltstadtniveau ausgerichtet aber sein regionales „Ich“ behalten. Die Stimme der Hauptstadt begleitete diese außergewöhnliche Konzeptpräsentation und konnte erst nach dem notwendigen Passieren des Sicherheitsbereiches in den großzügigen Marketplace im Terminal 1 eintauchen. Schon wurden wir herzlich von Steffen Jopp, Generalmanager, beim Duty-Free-Betreiber Heinemann willkommen geheißen.  Die Duty Free Shops gehören für viele zum Shopping Highlight auf Reisen.

Das Angebot erstreckt sich über Parfüms, Kosmetik, Spirituosen, Tasting Bars und Accessoirs.  Der Duty-Free-Shop ist mit seinen 1660 qm Fläche der exponierteste Standort nach der Sicherheitskontrolle und ist in mediterranen Farben gehalten. Die am häufigsten an die Passagiere verkauften Waren sind Mineralwasser, „Berliner Luft“ und natürlich die „Felicitas Schokogurken“ im Glas. Steffen Jopp fasst die Geschäftstätigkeit in den ersten 11 Monaten nach Eröffnung „das erste Jahr als im Rahmen der Möglichkeiten“ zusammen. Die Geschäftszeiten wurden auf die Zahl der Passagiere abgestimmt und einige Mitarbeiter in Kurzarbeit aufgefangen, niemand musste entlassen werden. Steffen Jopp ist stolz auf das bisher erreichte, „der BER muss sich nicht mehr als Hauptstadtflughafen verstecken“ und sieht einen vorsichtigen Optimismus bei Händlern und Gastronomen. Mutmachend war die Frequenz am Wochenende der Bundestagswahl und des Berlin Marathons, mit großen Zuwächsen an internationalen Touristen.

Die Wöllhaf-Gruppe ist seit Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER am 31. Oktober 2020 mit sechs Retail-Geschäften sowie zwei Gastronomie-Konzepten im Terminal 1 präsent. Zu den Retail-Shops gehören der Museums Shop in dem der Besucher exklusive  und geschmackvolle Souvenirs und Geschenkartikel über Preußische Schlösser und Gärten, sowie die Geschichte von Königinnen und Königinnen erwerben kann. In My Berlin, gibt es klassische Souvenirartikel, in denen die Berliner Impressionen zum Anfassen und Mitnehmen verarbeitete wurden. Spreewald and More bietet Regionales zum Mitnehmen, hier findet der Besucher Einblicke in die Vielfalt regionaler Marken aus dem Spreewald und dem Brandenburger Land.  Hochwertige Confiseriespezialitäten und delikate Feinkostartikel bietet das Sweet Capital.  Take Away 1 und Take Away 2 runden das Angebot der Wöllhaf-Gruppe als Anbieter von Reiseproviant und geschmackvollen Andenken ab.

Die Gastro Outlets „Berliner Kaffeerösterei“ und Ständige Vertretung (Stäv) setzen Maßstäbe in der Flughafengastronomie. In der Berliner Kaffeerösterei entdeckt der Besucher den Charme vergangener Kaffeehauszeiten, Kaffee traditionell in der Trommel geröstet, auserwählte Teesorten und handwerkliche Konditorkunst versüßen die Zeit zwischen Check inn und Boarding. 

Schon Kult-Status hat die Ständige Vertretung (StäV) das Polit-Kult-Lokal seit 1997. Hier heißt es in außergewöhnlichem Ambiente rheinische und regionale Spezialitäten genießen und politische Geschichte erleben. Das Konzept verknüpft die dynamische Hauptstadtregion mit der Regierungszentrale in der Mitte Berlins mit dem gemütlichen Charme des beliebten Treffpunkts für Politik, Medien und Prominenz am Schiffbauerdamm im Regierungsviertel.

Links Jörg Rösemeyer Dr.Norbert Minhorst,Leiter Commercial der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg mit Geschäftsführung der Ständigen Vertretung

Jörg Rösemeyer, Wölhaf-Geschäftsführer aüßerte sich wie folgt zu den Entwicklungen auf dem Haupstadtflughafen im letzten Jahr und zu den Perspektiven: “ Geschäftsführung und Team haben ein ständiges auf und ab im letzten Jahr erlebt. Nach der Eröffnung konnten wir unsere Küche wegen des folgenden Lockdown gar nicht erst in Betrieb nehmen, doch allen Widrigkeiten zum Trotz sind wir gewiss, dass wir die Krise meistern und die Zahl der steigenden internationalen Fluggäste  und die Zunahme der Businessgäste stimmen uns zuversichtlich und optimistisch. Unser Angebot ist regional und vielseitig ausgerichtet.“

Norbert Minhorst, Leiter Commercial stellt nochmal im Gespräch die Einzigartigkeit der einzelnen Gastroniebetriebe im Flughafenbereich heraus. Es geht um den Mehrwert für den Passagier innerhalb eines übersichtlichen Zeitfensters zwischen Check in und Boarding Qualität auf hohem Niveau in einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten. Es geht um Unverwechselbarkeit durch Positionierung im Einzelhandel und in der Gastronomie. Bisher gibt es 45 Shops, 44 Restaurants und 26 Serviceeinheiten mit der Orientierung vom Marktplatz ausgehend. 

Norbert Minhorst präsentierte uns in Folge das Restaurant von Josef Laggner (Lutter und Wegner) im 1. Stock mit Blick auf den darunter liegenden Marktplatz mit seinen zahlreichen Geschäften. Dieses für 250 Personen konzipierte Restaurant orientiert sich in der Speisenkarte an die Spezialitäten im Promitreff am Gendarmenmarkt. Das sind Havelzander in Dillsauce, Eisbein mit Erbsenpüree Wiener Schnitzel und natürlich Berliner Currywurst.

Der Lufthansa Worldshop, Miles and more zeigte Inspirationen mit der bisherigen Lufthansa Longue. Produkte für den Reisenden stehen im Fokus, Elektronik, Kopfhörer, Tablets. Doch noch mehr steht in der Produktauswahl der Gedanke von Nachhaltigkeit/Recycling und Upcycling. Es geht um das Verwerten von Produkten, wie das Flugzeug welches nicht mehr in den Flugeinsatz kommt. Rucksäcke, Waschtaschen und Designeruhren werden aus der Haut des Flugzeugs geschnitten, Uhren kombiniert mit einem Fenster vom Airbus. Das Ladenkonzept ist ungewöhnlich und bietet dem Kunden einen neuen Input. Diese Gifts sind in der Welt des internationalen Tourismus unverwechselbar und Lufthansa ist der Hauptstadtflieger.

Auch bei Promobo, www.promobo.de finden wir ein einzigartiges Ladenkonzept für Geschenke mit Berlinbezug, eine Produktauswahl nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit, Originalität und Recycling.

Sascha Fourman, Chef von Promobo,  sieht die Kundenfrequenz steigen und sieht dann auch Chancen dieses Konzept zum außerordentlichen Erfolg zu führen, denn Handarbeit, talentierte Berliner und Europäische Künstler tragen zu dieser Entwicklung bei. Promobo fördert Einzelkünstler und bietet Ihnen die einzigartige Gelegenheit ihre Produkte am Kunden zu erproben und das Marketing vor Ort abzuwickeln. Neudeutsch heißt dies Einboxing und sorgt für den Künstler und den Inhaber für Erfolg.

Ein weiteres Highlight wurde uns vom Unternehmen Casualfood präsentiert. Durch eine Kooperation mit der East-Side Gallery am Spreeufer in Friedrichshain darf die Betreiberin, die Casualfood GmbH nicht nur den Namen der Mauer-Galerie nutzen, sondern das Restaurant auch mit Mauerkunstwerken, die auf Folie reproduziert werden, schmücken.  Im Gegenzug kommt ein Teil des Umsatzes dem Erhalt der weltgrößten Open-Air Galerie an der Mühlenstraße im Friedrichshain, zugute.

Das East-Side Berlin lässt die Geschichte um die Berliner Mauer lebendig werden und schafft eine einzigartige Atmosphäre zwischen Kunst und Kulinarik. Das Speisenangebot reicht von Berliner Klassikern, wie Soljanka, Kutscher Gulasch oder Königsberger Klopse über Trendsetter wie das Hippster Bread, den Happy Humus bis hin zu jeder Menge vegetarischer und veganer Speisen.

„Es geht voran, am Flughafen herrscht Aufbruchstimmung!. Natürlich ist die Corona-Pandemie nicht vorbei, und es bleibt abzuwarten, was im Winter passiert. Aber: Die Grundstimmung ist positiv. Man merkt deutlich, wie jeden Monat etwas Neues dazu kommt und sich der BER kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile sind im Terminal 1 so gut wie alle Gastronomien und Stores geöffnet. Im Grunde haben wir jetzt an die Phase angeschlossen, die bereits im November 2020 starten sollte“ sagte Benedikt Augustin, casualfood- Standortleiter in Berlin.

Bereits geöffnet sind das East-Side Berlin, das Deli Berlin und Deli Berlin Mobile, direkt an den Gates,

Basta! Pizza e Pasta – Benvenutti in Italia,  und Franchise Kamps-mit Liebe zum Detail. Diese casualfood-Konzepte folgen in Kürze: Berlin Pub-die Berliner Ur-Kneipe, GOODMAN&FILIPPO- das Beste aus zwei Welten, Hermann`s – so fein kann Imbiss sein, Beans & Barley – hochwertige Bier- und Kaffeespezialitäten.

„Der Standort des East-Side Berlin ist sehr gut gelegen, jeder Passagier, der zum Boarding geht, kann hier bei uns Station machen“, so Benedikt Augustin. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass für die Verweildauer auch wieder mehr Zeit zur Verfügung stehen wird. Die verschärften Coronakontrollen bei Check Inn und Boarding haben das Zeitfenster zum Verweilen für den Gast bisher deutlich verringert.

Stimme der Hauptstadt Berlin/Text: Michael Königs/Fotos: Frank Pfuhl

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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