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Aufführungen des Deutsch-Jüdischen Theaters 

Künstlerin Alexandra J. Frölich (Foto: Volker Neef)

Aufführungen des Deutsch-Jüdischen Theaters 

Bettina Exner ist Pressesprecherin des Deutsch-Jüdischen Theaters (DJT). Wir sprachen mit ihr.

Stimme-Der-Hauptstadt: Was können Sie uns Neues vom DJT berichten?

Bettina Exner: „Dank der Förderung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie freuen wir uns, dass wir zu unserer Premiere am 18. November 2021 um 19 Uhr einladen dürfen“.


Stimme-Der-Hauptstadt: Was werden Sie aufführen?

Bettina Exner: „Auf dem Spielplan steht „Shalom – Salam: wohin? – Bilder aus den Zeiten von Corona – Die Fortsetzung: Von Sinn und Wahnsinn in Zeiten von Corona“.  

Stimme-Der-Hauptstadt: Bitte teilen Sie uns etwas über den Inhalt des Stückes und die Vorbereitungen dazu mit.

Bettina Exner: „Es ist Mai 2021. Alle hoffen sehnsüchtig auf einen freien Sommer und das Ende der Pandemie, denn die Nerven liegen blank und geistige Lähmung macht sich breit. Es sieht auch gar nicht so schlecht aus: die Infektionszahlen sinken stetig, die Impfungen schreiten voran, und das Bundeskanzleramt hat die Zusage gemacht, dass, sobald alle ihr Impfangebot hatten, es wieder Freilauf für die Gesellschaft gibt. Bis auf die Kinder – die dürfen noch nicht gepikst werden, und da weiß man auch nicht so recht, wie damit umzugehen ist. Mit dem Piks und den Kindern. Auch diese ungeheuerlichen Mutanten werden immer zahlreicher und sorgen für Wirbel und Verunsicherung. Die Jugendlichen sind trotzdem nach vielen Wochen Zwangspause endlich wieder im Theater zur Probenarbeit zusammengekommen, und wild entschlossen, sich das Leben nicht weiterhin verderben zu lassen.
Zum Projekt konkret kann ich berichten:
„Shalom-Salam: Wohin?“ ist ein interkulturelles Jugend- und Theaterprojekt, in dem seit 2015 jedes Jahr eine neue Culture-Clash-Komödie als Theaterstück in Uraufführung auf die Bühne gebracht wird. Konzipiert wird das Stück gemeinsam von den Künstlerinnen des DJT-Deutsch-Jüdisches Theater mit Berliner Jugendlichen jüdischer, muslimischer und christlicher Prägung. Das Stück reagiert auf die jeweils aktuelle gesellschaftspolitische Situation in Deutschland, wo neben aller Weltoffenheit immer wieder Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus im Allgemeinen das Bild bestimmen, und es reflektiert auch die spezielle Situation der Jugendlichen innerhalb ihrer Familien, ihres sozialen Umfelds und in der Gesellschaft“.
Stimme-Der-Hauptstadt: Wer wirkt dort mit?

Bettina Exner: „Die Künstlerische Leitung liegt in den Händen von Alexandra Julius Frölich, die auch für den Text zuständig ist. Für die Regie und Liedertexte ist Gudrun Lelek verantwortlich. Die Musik stammt von Alexander Gutman. Mitwirkende sind das künstlerische Ensemble und das Jugend-Ensemble des DJT sowie die Musiker der Berliner Musikschule Saz Evi unter der Leitung von Ali Riza Türk“. 

Stimme-Der-Hauptstadt: Teilen Sie uns bitte die Aufführungsorte und Aufführungsdaten mit.

Bettina Exner: „Die Premiere „Shalom-Salam: wohin?“ findet am 18. November um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt (GHS), Bat-Yam-Platz 1 in 12353 Berlin-Neukölln statt. Weitere Aufführungen in Neukölln finden am 19. und 20. November statt. Dann werden wir inder Friedenskirche in Charlottenburg in der Bismarckstraße 40 in 10627 Berlin auftreten. Dort finden Aufführungen vom 26. November bis einschließlich 28. November statt und dann wieder vom 1. Dezember bis einschließlich 3. Dezember“.

Stimme-Der-Hauptstadt: Vielen Dank für das Gespräch.

Bettina Exner: „Auch ich möchte mich für das Gespräch bedanken und diesen Hinweis bitte noch mitteilen: Kartenwünsche möge man richten an dt.juedisches.theater.verein@gmail.com (Text/Foto: Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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