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22. Forum Neue Energiewelt tagte in Treptow

Foto: Volker Neef

22. Forum Neue Energiewelt tagte in Treptow

Seit über 2 Jahrzehnten ist das Forum Neue Energiewelt der wichtigste Treffpunkt für innovative Unternehmen, die Impulse und Denkanstöße für den erfolgreichen Umbau des Energiesystems finden möchten. Das 22. Forum NeueEnergiewelt tagte am 22. und 23. September in Berlin-Treptow. Bei dieser Tagung standen neben Vorträgen und Diskussionen immer auch der Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte im Fokus. In Treptow trafen Fachleute des Energiesektors auf Fachleute der Energiebranche. Zahlreiche Aussteller bereicherten das 22. Forum NeueEnergiewelt. Ein Aussteller war die „Klima Union“. Am Informationsstand von „Klima Union“ trafen wir Johannes Müller, den Leiter der Geschäftsstelle, sowie seinen Kollegen Niklas Krämer. Die „Klima Union“ ist in Charlottenburg in der Franklinstraße angesiedelt. Sie steht der CDU/CSU sehr nahe. Johannes Müller erklärte: „Unser Ziel ist es, zusammen mit der CDU und der CSU eine sehr wirksame 1,5°C-Politik zu erreichen. Ein klimafreundlicher Umbau bedingt ein Miteinander von Politik,

Niklas Krämer und Johannes Müller (re.). (Foto: Volker Neef)

Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Unionsparteien müssen dabei zur strukturschaffenden, verlässlichen Kraft werden“. Niklas Krämer verwies auf „den US-Präsidenten John F. Kennedy und den berühmten „Kennedy-Effekt“. 1962 hatte der damalige US-Präsident das Ziel ausgerufen, bald auf dem Mond zu landen. Anfangs nahm man weltweit seine Aussagen nicht sehr ernst. Kennedy mobilisierte aber sehr schnell 400.000 Mitarbeiter für die Mond-Mission. Wie wir wissen, landeten 1968 erstmals Menschen auf dem Mond. Wir wollen uns einen Kennedy-Ruck geben beim Klima und das Paris-Ziel, das ja besagt, der Klimawandel soll bekämpft werden, erreichen! Konkret spricht das Übereinkommen von Paris ja davon: Erstens soll die Erderwärmung deutlich unter 2°C gehalten werden und zweitens soll der Temperaturanstieg durch weitere Maßnahmen auf 1,5°C begrenzt werden“. Über das 22. Forum NeueEnergiewelt sprachen wir mit Henner Schmidt. Der FDP-Politiker aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Dort ist der Liberale in seiner Fraktion der Fachsprecher für Infrastruktur und Umweltpolitik. Der Abgeordnete Henner Schmidt erklärte: „Für mich lieferte das 22. Forum Neue Energiewelt interessante Diskussionen und Ansätze zur Neugestaltung unserer Energieversorgung. Es kommen in letzter Zeit immer drängendere Fragen auf, wie eine fossilfreie Energieversorgung am besten gestaltet werden kann und wie dabei Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit eines Industrielandes wie Deutschland gesichert werden können. Neue Ansätze wie die Wasserstoffwirtschaft gewinnen in der Diskussion immer mehr an Bedeutung. Der Stand der Diskussionen des 22. Forums Neue Energiewelt kann zu diesen Fragen wichtige Ideen und Positionen in die politische Diskussion einspeisen“.

(Stimme der Hauptstadt Text/Foto: Volker Neef)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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