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Österreich – zwei Macher für den Tourismus

Johannes Arneth (li.) und Gerhard Brix (Foto: Silvia Acksteiner)

Österreich – zwei Macher für den Tourismus
Wie ein Bauunternehmer und ein Marketingexperte gemeinsam neue Wege gehen

Sie sind zwei Unternehmer wie sie im Buche stehen: bodenständig, visionär, nachhaltig. Johannes Arneth und Gerhard Brix arbeiten seit über zehn Jahren zusammen. Ihre Mission: Hochwertige Ferienanlagen aus Massivholz. Ihr Revier: hauptsächlich die Steiermark.
Arneth (37) als Geschäftsführer der Almdorfbau und Brix (59) als Geschäftsführer der Alps Residence haben eine Partnerschaft entwickelt, die den Tourismus in Österreich voranbringt, die immer auf den sorgsamen Umgang mit Ressourcen schaut und die ihren beiden Unternehmen zugutekommt. Arneth baut und Brix vermarktet – ein Erfolgskonzept, das sich einfach anhört und doch mit jedem Projekt neu gedacht wird.

Die Projektliste wird länger und länger. Momentan voll im Plan liegen die „Kreischberg Lodges“. Wie auch schon an anderen Standorten entstehen hochwertige Chalets aus Massivholz. Gedacht sind sie für Familien oder Freundesgruppen, jedes Haus hat vier bis fünf Schlafzimmer und einen gemeinsamen Wohn- und Aufenthaltsbereich, der den größten Platz einnimmt. Dazu kommen Privatsauna und der Swimmingpool oder Jacuzzi – wohlgemerkt in jedem Haus.

Kreischberg Lodges (Foto: Silvia Acksteiner)

Zum Jahresende 2022 soll hier alles fertig sein Damit ist die Zielgruppe klar: zahlungskräftige Urlauber, die einen luxuriösen Aufenthalt bevorzugen und die Unabhängigkeit, ihre freien Tage selbst zu gestalten. Almdorfbau und Alps Residence bedienen so eine Marktlücke mit absoluten Wachstumschancen.
Gerhard Brix beschreibt das so: „Viele Gäste möchten heute ihren Urlaub selbst gestalten, möchten nicht an fixe Essenszeiten in einem Hotel gebunden sein, wollen das machen, wozu sie an diesem Tag Lust haben. Und die Anzahl dieser Leute, die so ihren Urlaub gestalten wollen, wird immer größer.“

Die Partnerschaft zwischen Bauträger und Vermarkter funktioniert so: Kommunen weisen freie Plätze für den Tourismus aus, Almdorfbau bewirbt sich, erarbeitet mit allen Akteuren vor Ort standortgerechte Pläne, begeistert Investoren, involviert regionale Partner, und Alps Residence betreibt die neuen Anlagen aus einer Hand und sorgt sich um die Rendite für die Geldgeber.

Johannes Arneth: „In unseren Chalets und Apartments stecken viel Fleiß und Leidenschaft. Und auf jedes unserer Massivholz-Bauwerke sind wir stolz.“

Hauser Kaibling (Foto: Almdorfbau ©Christian Horn)

Seit 1985 errichtet der Familienbetrieb außergewöhnliche Ferienobjekte. Vater Günther startete damals als Einzelkämpfer, heute hält Sohn Johannes die Zügel in der Hand und beschäftigt 28 Mitarbeiter. Ihre Bilanz der letzten Jahre: über 800 gebaute Chalets mit über 6.000 Betten. Der Jahresumsatz beträgt 26 Millionen Euro.
Damit ist Almdorfbau zum Marktführer für touristische Feriendörfer aus Massivholz geworden.
„Wir haben klein angefangen“, erzählt Arneth „ und wir fangen bei jedem Projekt immer wieder neu an, den Ablauf zu analysieren und zu schauen, was wir verbessern können. Marktführer sind wir geworden durch gute Partnerschaften, viel Vertrauen und Gestaltungswillen.“

Das Besondere am verarbeiteten Holz von Almdorfbau: man sieht es, man riecht es, und man fühlt es.

Großräumig und exklusiv – Chalets und Apartments (Foto: Silvia Acksteiner)


Durch eine besondere Trocknungsart in Spezialkammern behält das Holz seine natürliche Farbe. Kein Lack, keine Farbe kommt auf das Material, damit riecht es in jedem Chalet nach Holz, ein besonderes Raumklima bleibt über viele Jahre erhalten. Und beim Berühren fühlen sich Wände und Fußboden weich und warm an. Wer den Unterschied zu anderen Holzhäusern erfahren will, entdeckt ihn auf diese Art und Weise.
Johannes Arneth hat eine Erklärung dafür: „Die österreichische Holzindustrie hat es in Zusammenarbeit mit der Uni Graz und anderen Partnern geschafft, aus den banalen Brettern aus dem Sägewerk das Hightech-Produkt Holz zu kreieren.“

Die Gäste zum Beispiel am Hauser Kaibling oder auf der Turracher Höhe schätzen genau das: ein hochwertiges Ambiente. 

Turracher Höhe (Foto: Almdorfbau ©Christian Horn)


Die Gäste finden genau das, was sie suchen: entweder das Zimmer mit Frühstück und dem Service einer Pension oder eines Hotels, oder eben ein Chalet mit dem Gemeinschaftserlebnis in Familie oder mit Freunden.

Gerhard Brix: „Früher gab es für die Betreibung solcher Anlagen keine neutralen Anbieter in Österreich. Diese Gelegenheit habe ich genutzt und 2010 mein Unternehmen gegründet. Wir vertreiben ein Produkt, das sehr gefragt ist. Und dieses Marktsegment wird in den nächsten Jahren weiterwachsen.“


Zum Material Holz kommen große Fensterfronten, geräumige Balkone und Terrassen, der eigene SPA-Bereich mit Sauna und Schwimmbecken. Genau das ist anders als das klassische Doppelzimmer im Hotel, es ergänzt das vorhandene Angebot und stellt nicht wirklich eine Konkurrenz zum etablierten Hotelbetrieb dar.

Blick in die Berge (Foto: Silvia Acksteiner)


Davon profitieren regionale Handwerker und Lieferanten mit kurzen Wegen und Bauzeiten.
Warum Johannes Arneth so agiert, begründet er so: „Bei unseren Bauvorhaben bleibt das Geld in der Region. Wir sichern Arbeitsplätze, das Auskommen für Familien. Und wir tun mit dem heimischen Rohstoff Holz und unserer regionalen Wertschöpfung etwas Gutes für die Umwelt. Übrigens schon von Beginn an, und nicht erst, seit Nachhaltigkeit in aller Munde ist.“


Kommunen und Tourismusverbände schätzen dieses Engagement, denn es stärkt die jeweiligen Standorte und schafft eine hohe Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung.

Das Erlebnis „Urlaub mit Familie und Freunden“ gibt es nicht nur im Winter, wenn es schneit, sondern auch im Sommer, wenn sich die warmen Temperaturen mit der gesunden Bergluft verbinden. In der kalten Jahreszeit sind die Bergbahnen und Pisten ganz nah, in den warmen Monaten sind Wanderwege, Bergseen und Mountainbike-Pisten gut zu erreichen. In Regionen der Steiermark sind die Einnahmen schon zur Hälfte verteilt, 50% im Sommer und 50% im Winter.

Urlaub zwischen Baumwipfeln (Foto: Silvia Acksteiner)
Johannes Arneth (Foto: Silvia Acksteiner)

Und was mögen die beiden Unternehmer aneinander?

Arneth über Brix: „Das sind die touristischen Profis. Sie haben ein tolles Marketing und ein hohes Service-Level. Gemeinsam schaffen wir eine perfekte Synergie und eine spannende Dynamik.“

Gerhard Brix (Foto: Silvia Acksteiner)

Und Brix über Arneth: „Der ist ein Macher, ein Blitzdenker, einer, der Dinge wahnsinnig schnell erfasst und umsetzt. Wir haben in unserer Partnerschaft seit über zehn Jahren keine Abnutzungserscheinungen, und das ist schon sehr ungewöhnlich.“

Und deshalb haben sie auch schon ihre nächsten Projekte auf dem Schirm – dann geht es darum, aus schon vorhandenen alten Hotels und Wohnanlagen neue Urlaubsresorts zu schaffen.
Damit Menschen im Urlaub eine gute Zeit haben, dafür arbeiten die beiden. Und darin finden sie Glück und Zufriedenheit.

Text: Sylvia Acksteiner

Fotos: Sylvia Acksteiner, Almdorfbau ©Christian Horn

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Weitere Informationen:
www.almdorfbau.at
www.alps-resorts.com

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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