(Foto: Dirk Schäfer)
Der Eiffelturm des Ruhrgebiets
23. Dezember 2023
Jürgen Hilbrecht (Foto: Volker Neef)
Jürgen Hilbrecht in „Das Schlitzohr von Cöpenick“
23. Dezember 2023
alle anzeigen

Erfolgreiches Debut-Album „PEACEFULLY“

Peacefully-Release Hassan Elmalik & SUN BLUES (Foto: (c) Gözde Akgün)

Peacefully-Release Hassan Elmalik & SUN BLUES (Foto: (c) Gözde Akgün)

Mahide Lein ist Inhaberin des Unternehmens „AHOI artists & events
& Berlin Music Commission“. Der Firmensitz befindet sich in Berlin-Kreuzberg. Wir sprachen mit Mahide Lein.

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Kürzlich feierten Sie das frisch gepresste Debut-Album „PEACEFULLY“. Es stammt von Hassan Elmalik & SUN BLUES. Wie verlief das Debut?

Mahide Lein: „Alle Künstler und das Publikum trafen sich zu Blues, Jazz, Pop, Reggae aus dem Sudan. Wir alle durften ein starkes Konzert, gutes Essen und ein rauschendes sudanesisches Fest im Forum Factory in Kreuzberg erleben. Blues-Musik auf der pentatonischen Tonleiter des Sudan. Man kann es nur so ausdrücken: Super gelaufen!“

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Was genau bitte präsentieren Hassan Elmalik und SUN BLUES auf diesem Album?

Hassan Elmalik & Mauricio Assis Fleury, Peacefully-Release


(Foto: (c)_Bernd Sauer-Diete)
Hassan Elmalik & Mauricio Assis Fleury, Peacefully-Release (Foto: (c)_Bernd Sauer-Diete) Line-Up: Hassan Elmalik, Vocals, Oud – Sudan Stefan „Higgi“ Hickmann, Gitarre – Deutschland Mauricio Assis Fleury, Bass & Flöte – Brasilien Haitham Mansor, Drums, Cajon – Sudan Ali Guma, Bongos – Sudan Am selben Tag erschien auf AHOI-Tunes das Debut-Album von Hassan Elmalik: PEACEFULLY von SUN BLUES & Hassan Elmalik, Blues-Musik auf der pentatonischen Tonleiter des Sudan – On The Oud Through the World Sun Blues repräsentiert den tiefen Herzschlag Afrikas, wo sich die Sonne niemals versteckt. Der Virtuose Hassan Elmalik an der Oud kommt aus Omdourman, dem Herzen Sudans, wo sich der Blaue & Weiße Nil trifft und der Blues entstand. Er verbindet musikalische Strömungen aus verschiedenen Erdteilen & Epochen und entwickelte ein eigenes Musikgenre zwischen Afrika, Orient, Europa auf den Spuren der sudanesischen Tradition mit avantgardistisch zusammen gestellten Arrangements. Traditionelle Sudanesische und Äthiopische Rhythmen & Melodien, vereint mit jamaikanischem Reggae und Afrikanischem Blues zu einem neuen, spektakulären Stil. Unverkennbar vermischt das Kulturerbe den lebendigen multikulturellen Alltag mit den schemenhaften Zügen des Afro-Blues und der archaischen Melancholie versunkener Mächte des alten Königreichs Kusch im Sudan. Sein Instrument ist klein, der Kosmos, den es kreiert aber so unendlich und sagenumwoben wie das jahrtausendealte Geschehen entlang des Nils. Zu seiner CD schreibt Hassan Elmalik: „PEACEFULLY ist im Krieg Sudans entstanden. Ich wurde geboren mit der Hoffnung für Frieden und Freiheit und das Leben für Musiker:innen war sehr schwer. Wir bauten Musik-Instrumente selbst, aber es klang anders, als im TV… Also reiste ich durch Sudan und in Nachbar-Länder zu berühmten Artists und erfreute mich an ihren professionellen Instrumenten mit Mama Afrikas Musik in Kongo, Äthiopien, Nigeria, Mali, Marokko u.a. Mein Vater war Oud-Spieler und ich bin heute SUN BLUES: SUN, die Sonne ist das Hauptelement fürs Leben. Sie scheint das ganzes Jahr, die die Möglichkeit gibt viel Kraft und Lebenslust zu haben, BLUES Musik ist Dunkel zu spüren.“ © Bernd Sauer-Diete

Mahide Lein: „Hassan Elmalik & SUN BLUES präsentieren mit „On The Oud Through the World“ den tiefen Herzschlag Afrikas. Dort versteckt sich die Sonne niemals. Man verbindet musikalische Strömungen aus verschiedenen Erdteilen und Epochen und entwickelte ein eigenes Musikgenre. Es ist zwischen Afrika, Orient, Europa auf den Spuren der sudanesischen Tradition mit avantgardistisch zusammen gestellten Arrangements gelegen. Traditionelle Rhythmen aus dem Sudan und Melodien aus Äthiopien, vereint mit Reggae aus Jamaika und Blues aus Afrika zu einem neuen, spektakulären Stil. Unverkennbar vermischt das Kulturerbe den lebendigen multikulturellen Alltag mit den schemenhaften Zügen des Afro-Blues und der archaischen Melancholie versunkener Mächte des alten Königreichs Kusch im Sudan. Sein Instrument ist klein, der Kosmos, den es kreiert aber so unendlich und sagenumwoben wie das jahrtausendealte Geschehen entlang des Nils. 

Trotz der schrecklichen Kriegs-Situation im Sudan, war es sehr schön, dass das Publikum tanzte. Es war und generationsübergreifend, da der junge Rapper Zeyo Mann mit den jungen sudanesischen Rapperinnen Dankara und Majda als Vor-Act auftrat.

Wir sehen uns wieder in 2024 – in großer Hoffnung, dass es „Peacefully“ ist“.

STIMME-DER-HAUPTSTADT: Vielen Dank für das Gespräch.

Text: Volker Neef

Fotos: Gözde Akgün; Bernd Sauer-Diete

Print Friendly, PDF & Email