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Die West-Sahara – ein Reisetipp

Foto: Stimme der Hauptstadt von Dr. E. Schaefers

Die West-Sahara – ein Reisetipp

Die Sahara ist die größte Wüste der Erde. Sie ist mit neun Millionen Quadratkilometern die mit Abstand größte Trockenzone der Erde. Vom Atlantik bis zum Roten Meer durchmisst sie 6.000 Kilometer. Elf Staaten haben Anteil an der Sahara. Sie umfasst recht unterschiedliche Landschaftstypen wie Stein- oder Felswüsten, Kies- oder Geröllwüsten und Sanddünenwüsten. Tagsüber ist es glühend heiß, nachts bitterkalt. Für eine Erkundungsreise bieten sich eher der europäischen Wintermonate an. Als echte Wüstenpflanze kann die Sahara-Akazie (Vachellia tortilis subsp.) auch ohne Niederschläge viele Monate mit der Trockenheit auskommen. Ihre Wurzeln dringen bis zu 35 m tief in den Wüstenboden ein. So ist die Akazie zwar unabhängig vom Regen, aber abhängig vom Grundwasser. Sie gilt als Lebenselixier der Berber … als Schattenspender, Futterpflanze und für medizinische Anwendungen.

Foto: Stimme der Hauptstadt von Dr. E. Schaefers

Von Deutschland aus ist via Flugzeug kein Problem nach Ägypten zu reisen, es ist eher unproblematisch. 25 Flughäfen stehen zur Auswahl. Bereits beim Verlassen der Maschine werden die Corona bedingten Einreisepapiere von den Behörden gecheckt. Sonne, Wärme, das Rote Meer … und die Wüste – das Viergestirn gibt es gratis für alle! Luxus kann, muss aber nicht. Es geht auch einfach und preiswert. Für unter € 500 für eine Woche All-inclusive Urlaub ab Berlin, in diesem Fall nur mit Handgepäck, ging es nach Marsa Alam ins Hotel Pensee Royal Garden, Marsa Alam road, 84721 El Quseir, Marsa Alam in Ägypten. Ein oder mehrere Jeep Ausflüge in die Wüste zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang sind unvergesslich. Wen einmal das „Wüstenvirus“ gepackt hat, der kann sich der pittoresken und polychromen Landschaft nicht entziehen. 

Foto: Stimme der Hauptstadt von Dr. E. Schaefers

Die Küche des Vorderen Orients ist sehr würzig und schmackhaft. Sie reicht über: Falafel, Kebab, Kofta, Gulasch, sowohl aus Fleisch als auch aus Fisch, dazu Hommous, Tahina-Soße, Baba Ghanug, gemischte Essigfrüchte incl. Salzzitronen, Petersiliensalat (Tabbūlā), Auberginensalat (Bāḏinǧān), Mezze (Māza) in allen Variationen und Süßigkeiten in zahlloser Vielfalt. Der traditionelle arabische Kaffee wird aus hell gerösteten Arabica-Bohnen in der Dallah gebrüht und mit allerlei orientalischen Gewürzen wie beispielsweise Kardamom oder Ingwer und Zucker verfeinert. Aussehen und Geschmack des arabischen Kaffees verkörpern das Flair des geheimnisvollen Orients … eintauchen in eine andere Welt ist nicht zwangsläufig gefährlich wie es die europäische Presse gerne darstellt. Ebenfalls empfehlenswert ist Karkadeh, ein Malventee mit einer intensiv roten Farbe. Er wird heiß oder kalt getrunken.

Die ortsansässigen Menschen sind liebenswert, hilfsbereit und freundlich. Zur Erholung gönnt man sich einen Sprung ins über 20 Grad warme Rote Meer oder in den beheizten Warmwasser-Indoor Pool. Lowbudget All-inclusive – ja das geht … den Rest wählt man am besten vor Ort aus. Die erschwinglichen Exkursionen reichen vom individuell geführten Limousinen-Ausflug, das Privattaxi bis zu Busausflügen mit mehr oder minder interessanten Besuchen touristischer Verkaufsstätten. Eine detaillierte Abfrage der jeweiligen Unternehmung kann vorteilhaft sein. Selbsterklärend empfiehlt sich angemessene Kleidung und festes Schuhwerk … denn die Wüste lebt!

Text:/Foto: Stimme der Hauptstadt von Dr. E. Schaefers

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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