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Der Frieden von Sankt Petersburg

St. Petersburg Foto: Stimme-Der-Hauptstadt /Svetlana Reinwarth

Der Frieden von Sankt Petersburg 

Das grausame Motto des Siebenjähriges Krieges lautete sozusagen: „Jeder gegen jeden“. Er dauerte von 1756 bis 1763. Preußen kämpfte mit seinen Verbündeten Kurhannover und Großbritannien gegen Frankreich, Österreich, Russland, Schweden und dem Heiligen Römischen Reich. Dazu reihten sich Kleinststaaten auch in die Kriegshandlungen ein. Im Januar 1762 verstarb die 1709 geborene Russische Zarin Elisabeth. Ihr Nachfolger war der 1728 in Kiel geborene Zar Peter III. Er galt als Freund Preußens und bot König Friedrich II. (1712 bis 1786) Frieden an. Das Angebot nahm das krisengeschüttelte Preußen gerne an. Russland stellte nach der Annahme alle Kampfhandlungen ein und schloss am 5. Mai 1762, heute vor 259 Jahren, in St. Petersburg mit Preußen Frieden. Das Abkommen ging als „Frieden von St. Petersburg“ in die Geschichtsbücher ein. Der Friedensschluss zwischen Preußen und Russland beschleunigte auch die Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Preußen. Am 22. Mai 1762 bereits schlossen diese beiden Kriegsparteien Frieden. Ein Jahr später schlossen Preußen und seine verbliebenen Kriegsgegner Friedensverträge ab. (Stimme-Der-Hauptstadt Text: Volker Neef/Foto: Stimme-Der-Hauptstadt Svetlana Reinwarth)

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Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin

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